Packliste für (weite) Wanderungen

Wenn Du in den Bergen unterwegs bist oder eine weitere Strecke wandern möchtest, solltest einige Dinge unbedingt bei Dir haben, andere wiederum sind optional und richten sich eher nach dem persönlichen Bedarf.

Hier ist der Inhalt meines Rucksacks, wie ich ihn für eintägige Bergtouren und Weitwanderungen benutze.

  • Mein Standard-Rucksack für diesen Zweck ist ein 20 l Quechua (ich liebe Decathlon) mit einem 2 l Wasserschlauch integriert (das ist sehr praktisch!)
  • Im kleinen Innenfach habe ich
    • Notfall-Signalpfeife – wenn das Handy keinen Empfang hat, kannst Du damit das alpine Notsignal geben (6 x pfeifen für eine Minute, eine Minute warten dann von vorne). Wenn dich jemand hört und versteht, gibt er ein Signal 3 x pro Minute.
    • Bargeld (nicht überall funktionieren Kreditkarten)
    • Haargummi (persönliche Sache)
    • Ibuprofen. Wiegt nichts und kann nie schaden.
  • Innenraum
    • Eine wasserdichte, robuste aber kompakt gefaltete Plane / Plastikdecke. Draußen ist es nicht immer trocken und auf dem Berg stehen selten Stühle auf der Wiese.
    • Ein (kleines) Handtuch. Das sollte man immer dabei haben, das weißt Du, oder?
    • Eine (geladene!) Powerbank mit Ladeadapter für Apple / USB-C.
    • Ein Erste-Hilfe-Set. Ernsthaft, ohne geht gar nicht! Was sollte drin sein?
      • Übliches Zeugs, wenn Du ein fertiges Set kaufst – aber nachgefüllt und brauchbar.
      • Eine Rettungsdecke. Immer. Auch wenn es nicht kalt ist. Die Dinger heißen aus einem Grund so.
      • Blasenpflaster – vorsichtshalber, auch wenn ich das nicht benutzen müssen möchte.
      • Selbstklebender (schmaler) Verband. Damit bekommst Du alles auf einer Wunde fixiert, was Du hast. Z.B. Dein Handtuch.
      • Notfall-Snack. Ich mache mir immer eine Brotzeit für unterwegs, aber zur Not habe ich immer etwas mit schnellen Kohlenhydraten dabei, wenn „der Mann mit dem Hammer“ kommt.
  • Kleinteil-Fach
    • Gipfel-Schnaps.
    • Insektenspray – im Winter vielleicht nicht ganz so wichtig, aber dann weiß ich wenigstens wo es ist.
    • Kleines Fernglas. Sicher ist sicher.
    • Geladene (!) Stirnlampe. Gerade im Winter sind die tage kurz und wenn Du doch mal länger für den Abstieg brauchst, willst Du Dich nicht durch den Wald tasten.
    • Regenponcho – für den Fall dass ich da etwas vergessen habe.
    • Feuchttücher und Taschentücher. Immer sauber bleiben.
    • Müllbeutel. Hinterlasse keine Spuren und achte auf unsere Umwelt.
    • Plastikbesteck – für Vesper
    • Allzweck-Taschenmesser. Falls mal irgendwo eine Flasche Wein herumsteht oder wenn es auf der Hütte nur stumpfe Messer gibt.
  • Seitentaschen
    • Handschuhe und Mütze – so muss ich nicht dran denken
    • Zusätzlich noch ein Schlauchschal. Irgendwo zieht es immer kalt rein.
  • Winterausrüstung
    • Hinten am Rucksack habe ich (bei Minusgraden) eine optionale Daunenjacke (weil ich eher ein Sonnenmensch bin und leicht friere)